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Step 1
Die GewürzmischungAls Erstes mischst du die Gewürze, wie oben beschrieben, zu einem leckeren BBQ Rub zusammen oder nutzt einen fertigen BBQ Rub wie z.B. Pull that Piggy von Ankerkraut. Je nach Geschmack kannst du diesen noch etwas schärfer machen. Sei nicht überrascht, wenn der Rub zu Anfang sehr kräftig schmeckt. Durch die lange Garzeit des Fleisches bleibt er am Ende nicht so intensiv.
Step 2
Das Fleisch vorbereitenDer BBQ Rub ist fertig, nun ist das Fleisch an der Reihe. Nehme dir ein scharfes Messer und prüfe, ob ggf. eine Silberhaut vorhanden ist. Entferne diese in jedem Fall mit dem Messer, denn die Silberhaut verhindert, dass der Rub an diesen Stellen an das Fleisch gelangt.
Step 3
MarinadeVermische 400 ml Ananassaft oder Apfelsaft und 100 ml stilles Wasser miteinander. Gebe 3 EL BBQ Sauce sowie 4 EL Worcestersauce hinzu und vermische alles gründlich zu einer BBQ Injection. Im Anschluss daran wird die Marinierspritze mit der Injection befüllt und gleichmäßig in das Fleisch gespritzt. Steche immer etwas tiefer in das Fleisch und ziehe sie gleichmäßig heraus, damit die Marinade nicht nur punktuell, sondern gleichmäßig im Fleisch verteilt wird. Wiederhole den Vorgang im Abstand von 2-3 Fingern mehrmals.
Step 4
Senf und RubZieh dir am besten die Einweghandschuhe an und reibe den Braten nun von beiden Seiten mit etwas Senf ein. Hierfür eignet sich Dijon Senf sehr gut, denn er ist würzig und nicht zu scharf. Im Anschluss daran wird der Rub bzw. die Trockenmarinade großzügig auf dem Fleischstück verteilt. Auf jeden Fall solltest du hier nicht am Rub sparen, denn du verarbeitest ein großes Fleischstück und das darf auch entsprechend gewürzt werden. Der Rub und der Senf ergeben in Kombination eine super leckere Kruste.
Step 5
Marinade ziehen lassenDer Braten wandert nun in Frischhaltefolie und für ca. 12 – 24 Stunden in den Kühlschrank. Am besten legst du das Fleischpaket in die Ofenform oder auf einen großen Teller und stellst alles zusammen in den Kühlschrank. Es kann sein, dass etwas von der Marinade ausläuft und das sollte entsprechend aufgefangen werden.
Step 6
Backofen vorheizenHeize deinen Ofen auf 110 Grad Ober-/ Unterhitze vor. Umluft eignet sich hier nicht, da sich zu schnell eine Kruste bilden würde, welche am Ende verkohlt ist. Tipp: Moderne Backöfen haben nicht selten eine automatische Abschaltfunktion nach 10 Stunden. Das kann kritisch für dein Pulled Pork sein. Prüfe vorab, ob du so eine Funktion im Backofen hast und deaktiviere sie. Sollte das unter Umständen nicht gehen hilft nur ein erneutes Anschalten.
Step 7
Das Fleisch im BackofenGebe rund 400 ml Fruchtsaft ( z.B. Ananas- oder Apfelsaft) mit 300 ml Wasser in die Ofenform. Natürlich kannst du auch die Reste der Marinade vom Vortag nutzen. Die Ofenform sollte dabei größer sein, als das Fleischstück. Die Ofen- bzw. Auflaufform kommt dann auf ein Blech und zwar auf die untere Schiene im Backofen. Das Grillrost wird auf der mittleren Schiene platziert und das Fleisch im Anschluss darauf. Auf diese Weise kann der Bratensaft problemlos abtropfen, ohne das du den Backofen danach einer Grundreinigung unterziehen musst. Bevor du die Ofentür schließt, wird das Grill- oder Fleischthermometer mittig und zentral in das Fleisch gestochen.
Step 8
Das Fleisch gart vor sich hinBei 110 Grad gart dein Schweinenacken nun low and slow, wie es sein soll. Schaue alle 1 – 2 Stunden nach, ob genügend Flüssigkeit in der Auflaufform vorhanden ist . Falls nicht, einfach immer ein wenig nachgeben. Es sollten immer um die 300 ml “Sud” in der Ofenform sein, denn damit kannst du am Ende auch das Fleisch vermengen. Das macht das Fleisch nochmals saftiger und schmeckt hervorragend.
Step 9
Plateauphasen beachtenAuch bei der Zubereitung von Pulled Pork im Backofen gibt es die sogenannte Plateauphase. Hierbei verändert sich die Kerntemperatur über einen längeren Zeitraum nicht oder fällt sogar ein wenig. Ganz wichtig: Nicht die Ofentemperatur erhöhen, sondern einfach abwarten. Eine Erhöhung der Temperatur kann zu einem deutlich schlechteren Ergebnis führen und das möchtest du sicherlich nicht. Also einfach abwarten, denn die Temperatur wird nach einiger Zeit von alleine weiter steigen.
Step 10
Die Kerntemperatur wurde erreichtBei einer Kerntemperatur von 92 Grad kannst du den Ofen ausschalten, aber fertig bist du an dieser Stelle leider noch nicht. Das fast fertige Pulled Pork muss noch mindestens eine Stunde ruhen, damit sich der Fleischsaft sammeln kann. Glaube mir, das lohnt sich! Wickel das Fleisch in Backpapier ein und umhülle es im Anschluss mit 2 Schichten Alufolie. Das Paket kannst du nun wieder in den Backofen legen. Der Ofen muss auch nicht erneut angeschaltet werden, denn es geht lediglich darum, dem Fleisch etwas Zeit zum ruhen zu geben, ohne das es gleich zu sehr abkühlt.
Step 11
Das Pulled Pork ist fertigDie Ruhephase ist vorbei und du kannst das Fleisch endlich pullen bzw. zerrupfen. Öffne das Paket und lege das Fleisch am besten wieder in die Ofenform. Nehme dir nun deine Meat Claws oder alternativ zwei Gabeln und zerrupfe das Fleisch solange, bis du mundgerechte Stücke hast. Wer mag, kann zusätzlich einen guten Schuss BBQ Sauce unter das Fleisch mischen und es gründlich vermengen. Mein absoluter Favorit ist dabei die US BBQ Sauce Sweet Baby Ray’s. Das Fleisch wird noch saftiger und es schmeckt zusammen einfach fantastisch. Tipp: Falls du noch nicht weißt, was du dazu als Beilage reichen möchtest, dann schau dir doch mal meinen Pulled Pork Burger oder die Pulled Pork Ofenkartoffel an. Übrigens: Pulled Pork lässt sich auch hervorragend portionieren und einfrieren.